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Medien - Mittler zwischen den Völkern | Ein Programm der Robert-Bosch-Stiftung mit der Berliner Journalistenschule

"Medien – Mittler zwischen den Völkern" – der Jubiläums-Jahrgang ist gewählt

Ein Jubiläum steht ins Haus: Der zehnte Jahrgang des Robert-Bosch-Programms „Medien-Mittler zwischen den Völkern“ ist ausgewählt. Ab 1. März 2012 kommen 15 neue Medien-Mittler aus elf Ländern für drei Monate nach Berlin, um  gemeinsam ein neues Bild von Deutschland, den Kollegen aus den anderen Ländern und der gemeinsamen Zukunft in Europa zu bekommen. Begonnen hat das Programm 2003 mit zehn jungen Journalistinnen und Journalisten aus Polen.

Die Bewerbungsrunden Anfang Dezember fanden in Kiew, Tiflis und Berlin statt. Bei der Auswahl wählte die Jury, der auch ehemaligen Stipendiaten angehörten, aus mehr als 100 Bewerbungen ihre Favoriten. Der Radius der Herkunftsländer hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre stark erweitert. 2012 kommen die Teilnehmer aus Armenien, Belarus, Estland, Georgien, Lettland, Moldau, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Ungarn und der Ukraine.

Im März werden sich die Stipendiaten bei Vorträgen, Vor-Ort-Terminen und Redaktionsbesuchen intensiv mit Berlin, Deutschland und seinem Verhältnis zu den Staaten der Teilnehmer sowie mit der gemeinsamen Perspektive in der EU beschäftigen. In den Monaten April und Mai folgen Hospitanzen in Print-, Hörfunk- oder TV-Redaktionen. Anfang Mai wird das Programm mit einem Bilanzseminar und einer großen Festveranstaltung, zu der auch Alumni der vergangenen Jahre eingeladen sind, sein zehnjähriges Bestehen feiern.

Polen, Rumänien, Estland, Ungarn und Georgien werden ab 1. April die temporäre Heimat für fünf junge Journalisten aus Deutschland sein, die dort drei Monate vor Ort in Redaktionen arbeiten. Betreut werden Sie von Alumni, denen die Wünsche und Nöte während eines Auslandsaufenthaltes ebenso vertraut sind wie die Arbeit in deutschen Redaktionen.

»Ich habe erfahren, dass Slowenien in den Augen von Polen, Slowaken, Tschechen, Ungarn und auch Deutschen ein gutes Beispiel einer schnellen und gesunden Entwicklung ist.« Jerneja Jevsevar, 25 Jahre, Slowenisches Radio VAL 202/DeutschlandRadio Kultur