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Medien - Mittler zwischen den Völkern | Ein Programm der Robert-Bosch-Stiftung mit der Berliner Journalistenschule

Medien-Mittler überall: In Redaktionen, Parlamenten und sogar auf einem Schnellboot

 

Gespräche über die deutsche Marine in der Kabine eines Schnellboots, über Veränderungen in der Grenzregion im Stettiner Marschallamt, über Menschenrechte mit dem Beauftragten der Bundesregierung oder über Politik und Wahlkampf mit Abgeordneten im Bundestag – das ist nur ein kleiner Teil des Programms der 15 Journalistinnen und Journalisten, die seit 1. März in Berlin am 11. Jahrgang von „Medien – Mittler zwischen den Völkern“ teilnehmen.

Im März besuchten die Stipendiaten aus zehn Ländern Mittel- und Osteuropas auch die Robert Bosch Stiftung in Stuttgart, sprachen mit einem Geschäftsführer des Unternehmens darüber, wie sich Bosch auf globale Veränderungen einstellt und ergänzten die Eindrücke aus den Hauptstadtredaktionen von ZDF und „Zeit“ und dem türkischen Radio Metropol durch einen Besuch bei der Stuttgarter Zeitung. Deutsche Vergangenheit war unter anderem im Haus der Wannsee-Konferenz und dem früheren Dienstsitz von Erich Mielke, dem heutigen Stasi-Museum in der Normannenstraße, ein Thema.

Im April und Mai tauchen die zwölf Kolleginnen und drei Kollegen aus Bulgarien, Estland, Georgien, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowenien, Ungarn, der Ukraine und Tschechien in den Alltag deutscher Redaktionen ein. In Tageszeitungen und Monatsmagazinen, beim Rundfunk und Fernsehen werden sie sich zwei Monate lang mit deutschen Recherche- und Arbeitsweisen vertraut machen und neben ihren neuen Gast- auch für ihre Heimatredaktionen aus Deutschland und Berlin berichten.

Ab 1. April sind im Gegenzug fünf deutsche und österreichische Journalistinnen und Journalisten in bulgarischen, polnischen und slowenischen Redaktionen tätig.

Und wer nun neugierig geworden ist und genauer wissen möchte, was die Stipendiaten persönlich als prägende Eindrücke empfanden, findet Schlaglichter dazu hier im Blog.

»Ich habe das Gefühl, dass langsam auch das Bewusstsein dafür wächst, selber Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.« Aglaia Dane, 26 Jahre, Leipzig, frei/Magyar Radio