Bewerbung für Stipendien in Deutschland
Bewerbung für Stipendien in Osteuropa
 
 
 
 
Stipendiaten in Deutschland
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Flaggen
Erfahrungen der Stipendiaten (Frühjahr 2009)
Portrait
»Wo sonst könnte eine Journalistin innerhalb weniger Straßen auf die Überbleibsel einer ödlichen Maschinerie stoßen, die sechs Millionen Menschen in die Hölle geschickt hat, und auf eine märchenhafte Villa, wo das Schönste der Menschen - nämlich Literatur hervorgebracht wird?«
Agata Michalak - 27 Jahre, Warschau, Aktivist/zitty

Portrait
»Be Berlin. Sei entspannt. Dieser Zustand ist für mich manchmal schwer zu erreichen. Aber in Berlin hatte ich oft Tränen in den Augen - vor Lachen.«
Marika Adamovská, 26 Jahre, Bratislava, Radio Slowakei International - deutsche Redaktion/Deutsche Welle Radio

Portrait
»Bei der Financial Times Deutschland waren es 14 Tage rund um die Welt. Die Arbeit bei dem Auslandsteam war bunt wie die Länder, von denen die Berichte handelten. Nachrichtenschicht zu haben, war auch ein Privileg.«
Bernát Józsa, 25 Jahre, Budapest, Napi Gazdaság/Financial Times Deutschland, taz

Portrait
»Bei SUPERillu genieße ich ein Praktikum, das mich bereichert, mich vor neue Herausforderungen stellt und mir ein Publikum von 2,5 Millionen Lesern bietet.«
Zuzana Komárová, 25 Jahre, Bratislava, SME/SUPERillu

Portrait
»Wir haben die einmalige Chance bekommen, Persönlichkeiten zu treffen, deren Entscheidungen die Politik, die Kultur und die Medien in Deutschland prägen.«
Irina Lazarova, 33 Jahre, Sofia/Berlin, Capital/Neues Deutschland, ddp

Portrait
»Früher war ich auch schon ein paar Mal in der deutschen Hauptstadt. Aber drei Monate mit einem Stipendium und Praktikum bei einem Medium bieten ganz andere Chancen als ein touristischer Besuch.«
Attila Póth, 34 Jahre, Budapest, RTL/rbb

Portrait
»Ein Höhepunkt der Wiedervereinigung - für jemand, der aus dem Osten kommt - ist die Koalition von Sozialdemokraten und Union. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man so etwas bei uns in Ungarn schaffen könnte.«
Tamás Wiedemann, 29 Jahre, Budapest, Magyar Hirlap/Märkische Allgemeine

Portrait
»Früher habe ich gedacht, dass die Deutschen fast immer formell bleiben und sich nur im engen Kreise der Freunde und Familie öffnen. Aber das Programm und die Stadt boten mir Gelegenheit, dieses Vorurteil zu korrigieren.«
Jan Jõgis-Laats, 30 Jahre, Tallinn, Eesti Päevaleht /Tagesspiegel, Neues Deutschland

Portrait
»Die Anpassung erfolgte erst langsam, und da in einem Nachrichtensender ständig unter Zeitdruck gearbeitet wird, war auch der Zugang zu den einzelnen Redakteuren etwas schwierig.«
Laura Moise, 29 Jahre, Bukarest, TVR/N24

Portrait
»Ich habe der Politikredaktion intensiv geholfen, als es in Prag die Abstimmung über den Lissabon-Vertrag gab - und es war eine tolle Erfahrung, mit meinem deutschen Kollegen über mein Heimatland berichten zu können.«
Lucie Kavanová, 24 Jahre, Kutná Hora, frei/Spiegel online

Portrait
»Medien sollten als neutrale Dritte tätig sein und nicht nur Fragen nach Schuld oder Unschuld, nach Siegern oder Verlierern stellen, sondern auch Lösungen finden und diese so laut wie möglich in der Öffentlichkeit verbreiten.«
Pina Gabrijan, 28 Jahre, Maribor, frei/fair, Das Magazin

Portrait
»Wir haben in Kreuzberg auf der Straße getanzt und mit offenem Mund im Stasi-Museum gestaunt. Im Superwahljahr haben wir Politikern viele Fragen gestellt und sind mit den Jungs von der Bundeswehr durch Schnee und Wind gegangen.«
Maša Hladen, 29 Jahre Ljubljana, RTV Slowenien/ TV Berlin, ZDF

Portrait
»Für mich ist das Museum am Checkpoint Charlie ein Ort, wo ich Ordnung in meinen Gedanken schaffen kann. Wo ich über Freiheit und Leben nachdenken kann.«
Raluca Nelepcu, 25 Jahre, Temeswar/Timisoara, Banater Zeitung/Berliner Morgenpost

Portrait
»Beim Berliner Kurier waren die Themen eher Auto-Unfälle mit blutigem Ende, Tiere, die lustige Sachen machten, die HIV-Infektion einer >No Angels<-Sängerin oder die Hochzeit von Boris Becker.«
Stefan Hudec, 30 Jahre, Bratislava, SME/Berliner Kurier

Portrait
»Kein Vertreter der politischen Parteien wollte direkt sagen, dass seine Partei von der Krise profitieren könnte. Aber es ist klar, dass jede Partei aus der Krise so viel wie möglich herauszuholen versucht.«
Anja Hlača, 26 Jahre, Ljubljana, Radio Slovenija/Deutsch- landradio Kultur