Bewerbung für Stipendien in Deutschland
Bewerbung für Stipendien in Osteuropa
 
 
 
 
Stipendiaten in Deutschland
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Stipendiaten in Osteuropa
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Flaggen
Erfahrungen der Stipendiaten (Frühjahr 2007)
>Bis man die gemütlichen Ecken findet, trifft man entweder auf Denkmäler des alten Regimes oder überdimensionierte Gebäude, die zwar beeindruckend, aber doch nicht sehr einladend wirken.<
Tomá¹ Czwitkovics, 26 Jahre, Bratislava, TREND/Financial Times Deutschland

>Der intensive Austausch in beiden Redaktionen (Konferenzen, Besprechungen, sogar mehrmals am Tag) zeigte, dass man hier großen Wert auf die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Denken legt.<
Eszter Lausek, 31 Jahre, Budapest, eMasa / Berliner Zeitung, taz

>Obwohl die Arbeit innerhalb der Redaktion des Tagesspiegel anders organisiert ist, war es interessant zu sehen, dass im Alltag ganz ähnliche Probleme aufkommen wie bei Világgazdaság in Budapest.<
Gábor Takács, 33 Jahre, Budapest, Világgazdaság / Der Tagesspiegel

>Erfahrungen aus Deutschland sind besonders wichtig, weil die deutschen Verlage und Investoren eine starke Rolle auf den osteuropäischen Medienmärkten spielen.<
Iztok ©ori, 29 Jahre, Ljubljana, freier Journalist / taz - die tageszeitung

"Ich persönlich spürte oft eine große Verantwortung, wenn das Gespräch von Polen handelte. Es ist eine Herausforderung, in der relativ kurzen Zeit komplizierte politische Beziehungen zu erklären.<
Joanna Boruc, 28 Jahre, Koszalin, TVP 3, Radio Koszalin / RBB Brandenburg aktuell

>Es ist immer noch einfacher, alte S-Bahn-Verbindungen wiederherzustellen, als Leute zu vereinen<
Cezary Kowanda, 25 Jahre, Warschau, Polityka/ Neues Deutschland, Der Tagesspiegel

>In Berlin gibt es zu viele Themen. Man muss Prioritäten setzen und sich auch an den Erwartungen und Ansprüchen der Kunden orientieren. Der Abdruck spielt eine große Rolle, ethische Gesichtspunkte aber auch.<
Zuzana Lizcová, 27 Jahre, Prag, ÈTK / dpa

>Mittelosteuropa ist mit uns nach Berlin gekommen; und das in einer (journalistisch) günstigen und interessanten Zeit der Veränderungen.<
Arkadiusz £uba, 30 Jahre, Olszstyn, Radio Olsztyn / DeutschlandRadio

>Was kommt eher: der Aufschwung Ostdeutschlands oder die Versöhnung Sloweniens? In beiden Fällen spricht man über umstrittene Fragen in der Gesellschaft, und das ist positiv.<
Boris Mesariæ, 30 Jahre, Ljubljana, RTV / Deutsche Welle TV

>Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland, aber sie hat fast keine Eigenschaften, die für eine Hauptstadt charakteristisch sind.<
Nikolett Baracsi, 24 Jahre, Sopron, Corvinus Rádió/ Deutsche Welle

>Es ist ein Erfolg des Teams, wenn man sich ein aktuelles und vergängliches Thema im Fernsehen anschaut, und dieses noch lange nicht an Bedeutung verliert und einen Hauch von Universalität in sich trägt.<
Alexandra Pribi¹ová, 28 Jahre, Bratislava, Radio Devín / ZDF

>Während der Feiern zum Jubiläum der Römischen Verträge war Berlin wie verzaubert. Man merkte, wie sehr sich Deutschland mit Europa identifiziert. Und wir gehörten dazu, als Vertreter von sechs europäischen Staaten.<
Marta Przybylik, 31 Jahre, Warschau, Polskie Radio / RBB Radio Multikulti

>Wir haben Kriege hinter uns, die Sowjetherrschaft, erst seit kurzem sind wir vereint in der EU. Viele Fragen sind noch nicht gestellt worden. Wir müssen weitermachen. Und Deutschland ist dabei auch ein bisschen Vorbild.<
Katri Soe, 35 Jahre, Tallinn, Dilemma / Vanity Fair, Das Magazin

>Nach der Umsetzung eines Sowjet-Ehrenmals gab es in Tallinn schwere Krawalle. Das hat mir die Möglichkeit gegeben, über Estland zu berichten, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass diese Ereignisse nie passiert wären.<
Külli-Riin Tigasson, 31 Jahre, Tallinn, Eesti Päevaleht / Die Welt

>Es ist ziemlich schwer zu verstehen, was los ist mit den Deutschen und ihrer Bärenliebe. Aber jedes Volk braucht ja Helden, warum nicht Knut?<
Katrin Kuljus, 30 Jahre, Rakvere, Virumaa Teataja / Berliner Kurier

 

Portrait
„Eisenhüttenstadt ist nur 110 Kilometer von Berlin entfernt, aber ich fühlte mich dort wie in einer anderen Welt. Alles ist hier grau – die Betonblocks, die Strassen, die Häuser, sogar der Himmel über der Stadt.”