Bewerbung für Stipendien in Deutschland
Bewerbung für Stipendien in Osteuropa
 
 
 
 
Stipendiaten in Deutschland
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Stipendiaten in Osteuropa
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Erfahrungen der Stipendiaten (Frühjahr 2006)
>Ein Thema hatte jedoch Priorität: Politik, Wirtschaft, Kultur und Geschichte - am Ende hatte ich einen Fußball an der Stelle von meinem Kopf.<
Bára Procházková, 27 Jahre, Prag, Tschechischer Rundfunk/rbb

>Diese Gruppe von neugierigen und ehrgeizigen Journalisten hat mich wieder erinnert, weshalb ich es liebe, Journalistin zu sein.<
Nina Razbor¹ek, 28 Jahre, Ljubljana, STA/dpa, ddp

>Ich als Osteuropäerin treffe in Berlin Menschen meiner Altersgruppe, die dasselbe erlebt haben wie ich.<
Ema Tekelyová, 28 Jahre, Bratislava, EMMA/Berliner Kurier, Das Magazin

>Viele sagen, Berlin sei eine multikulturelle Stadt. Ich sage: eine multimenschliche. Die Freiheit des Einen bedroht hier die Freiheit der Anderen nicht.<
Wojciech Sió³kowski, 35 Jahre, Danzig, Radio Gdañsk/Deutsche Welle

>Überrascht und beein­druckt war ich von dem Besuch im Haus der Wannsee­-Konferenz, wo Deutsche offen und klar über die eigene Schuld und die Verbrechen des Nazi-Regimes gesprochen haben.<
Malgorzata Zdziechowska, 26 Jahre, Warschau, Wprost/Financial Times Deutschland, Die Zeit

>Ich habe erfahren, dass Slowenien in den Augen von Polen, Slowaken, Tschechen, Ungarn und auch Deutschen ein gutes Beispiel einer schnellen und gesunden Entwicklung ist.<
Jerneja Jev¹evar, 25 Jahre, Slowenisches Radio VAL 202/DeutschlandRadio Kultur

>Deutschland ist ein aufregendes Land, in dem die Höhen, aber auch die tiefsten Probleme Westeuropas stecken - ein Land am Scheideweg.<
Martin Hanus, 28 Jahre, Bratislava, Tý¾deò/Die Welt

>Man kann erahnen, worin der Beitrag der neuen EU-Staaten im neuen Europa bestehen könnte: Wir sollten auf die Werte aufmerksam machen, die in den alten Staaten langsam verblassen.<
Zuzana Chudová, 25 Jahre, Bratislava, STV 2/Deutsche Welle

>Es war eine Erleichterung, dass gar nicht alle Probleme, die meine Heimat lösen muss, spezifisch tschechisch sind - und sich vielleicht im gemeinsamen Europa ein Raum bietet, diese Probleme zusammen zu lösen<
Lenka Kabrhelová, 28 Jahre, Prag, BBC/DeutschlandRadio Kultur

>Das Stipendium bietet für 15 junge Journalisten die Möglichkeit, ein paar coole und besondere Leute zu treffen - wenn man keine Angst vor Pathos hat, könnte man auch sagen: die intellektuelle Elite ihres Landes.<
Rafa³ Wo¶, 23 Jahre, Warschau, Przekrój/taz

>Über Jahrhunderte tradierte Vorurteile und Stereotypen werden nicht über Nacht verschwinden, sondern können nur durch gegenseitiges Zuhören und Verstehen beiderseits von Oder und Neiße überwunden werden.<
Kinga Wo³oszyn-¦wierk, 27 Jahre, Breslau, TVP/ZDF, Sat.1

>Man muss gebürtige Berliner treffen und mit ihnen lange Gespräche führen, wenn man verstehen möchte, warum sie gegen den Abriss des hässlichen Palasts der Republik protestieren.<
Katarína Sedláková, 26 Jahre, Bratislava, Pravda/Tagesspiegel

>Ganz bewusst habe ich mich für eine Hospitanz beim >Neuen Deutschland< entschieden. Mich interessierte, in welcher Weise die Wende beim ehemaligen Zentralorgan der Staatspartei der DDR stattgefunden hat.<
Gergely Berkó, 33 Jahre, Budapest, MTI/Neues Deutschland

>Jetzt weiß ich, dass Berlin eine Perle an der Spree ist, und die 15 Medien-Mittler die besten Postboten des neuen Europa.<
Éva Kis-Bocz, 25 Jahre, Budapest, Duna TV/rbb

>Von der Polenreise des Papstes als Stipendiatin des Programms >Medien - Mittler zwischen den Völkern< zu berichten, war natürlich der schönste Abschluss des Aufenthaltes, den man sich vorstellen kann.<
Magdalena Dercz, 33 Jahre, Warschau, Polsat/N24, Sat.1

 

Portrait
»Bei allen Gelegenheiten wird daran erinnert, dass der erste rumänische Köig ein Deutscher aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen war: Karl I. soll, argumentieren Rumänen, die Krone selbst im Bett getragen haben.«