Bewerbung für Stipendien in Deutschland
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Erfahrungen der Stipendiaten (Frühjahr 2004)

In der Stasi-Gedenkstätte Ein Betreuer ist wichtig für einen fremdsprachigen Journalisten. Wir sind keine schüchternen Personen, aber in einem deutschsprachigen Milieu braucht man Unterstützung und Motivation.
Jopkiewicz, Izabella
28 Jahre, Danzig, Gazeta Wyborcza/taz-die tageszeitung

Berlin ist heutzutage nicht nur das Zentrum der deutschen, sondern auch der europäischen Szene. Hier kann man immer interessante Menschen treffen.
Zadrożna, Sylwia
31 Jahre, Warschau, Radio Busines/Deutsche Welle (poln. Redaktion)

Ich habe den Eindruck, Berlin ist offener, multikultureller, bunter; es passiert dort mehr.
Snochowska-Gonzales, Claudia
26 Jahre, Warschau, TVP/ZDF

Es war für mich eine große Überraschung, zu einer Boulevardzeitung geschickt zu werden.
Gregorczuk, Agnieska
Gazeta Wyborcza/Berliner Kurier

In der Stasi-GedenkstätteDie EU ist zu technokratisch, aber ein Vorteil für die offene, bürgerliche Gesellschaft.
Hružka, Blahoslav
28 Jahre, Prag, Pravo/Neues Deutschland

In Tschechien passiert mehr als nur Streitigkeiten mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft über Benes-Dekrete oder die Pannen im Atomkraftwerk Temelin.
Kleknerová, Zuzana
27 Jahre, Prag, "Hospodárské noviny"/Märkische Allgemeine

Deutschland ist der größte Nachbar Tschechiens, daher sollten tschechische Journalisten und Intellektuelle die deutsche Gesellschaft von innen kennen lernen.
Fingerland, Jan
32 Jahre, Prag, Tschechisches Fernsehen/Jüdische Allgemein

Bei der FAZ ist mir aufgefallen, wie ruhig sich alles machen lässt, wenn man genug Geld hat und sich genug gute Redakteure leisten kann. Das Ergebnis ist eine leise, beruhigende Qualität.
Kaiser, Daniel
32 Jahre, Prag, BBC/FAZ-Berliner Büro

Meine Befürchtungen, dass ich in der Redaktion als Last empfunden werde, haben sich zum Glück nicht erfüllt. Ich konnte mehrere Beiträge produzieren und selber sprechen.
Daňková, Sárka
26 Jahre, Prag, Tschechischer Rundfunk 6/DeutschlandRadio Berlin

Die deutsch-polnischen Beziehungen sind sehr heikel und verlangen von Journalisten, die darüber berichten, besondere Sorgfalt und ein großes Bewusstsein.
Jakubowska, Ewa
35 Jahre, Warschau, BBC/RBB Hörfunk

Es war immer mein Traum, die Osterweiterung in der Mitte Europas zu feiern, und ich finde, dass Berlin die beste Wahl ist.
Bugajska, Anna
35 Jahre, Krakau, Gazeta Wyborcza/ Berliner Zeitung

Der Tag über deutsche Medien war am spannendsten - der Referent hätte ruhig dreimal kommen können
Sulcová, Helena
25 Jahre, Prag, Tschechischer Rundfunk 1/RBB - Hörfunk

 

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Portrait
„Im Ressort Lokales der Berliner Zeitung zu arbeiten, war darum für mich, wie an der Quelle meines Interesses zu sitzen, mit dem Extra, dass einem vom 14. Stock die ganze Stadt zu Füßen lag.”