
»Wo sonst könnte eine Journalistin innerhalb weniger Straßen auf die Überbleibsel einer tödlichen Maschinerie stoßen, die sechs Millionen Menschen in die Hölle geschickt hat, und auf eine märchenhafte Villa, wo das Schönste der Menschen - nämlich Literatur hervorgebracht wird?«
Agata Michalak - 27 Jahre, Warschau, Aktivist/zitty

»Be Berlin. Sei entspannt. Dieser Zustand ist für mich manchmal schwer zu erreichen. Aber in Berlin hatte ich oft Tränen in den Augen - vor Lachen.«
Marika Adamovská, 26 Jahre, Bratislava, Radio Slowakei International - deutsche Redaktion/Deutsche Welle Radio

»Bei der Financial Times Deutschland waren es 14 Tage rund um die Welt. Die Arbeit bei dem Auslandsteam war bunt wie die Länder, von denen die Berichte handelten. Nachrichtenschicht zu haben, war auch ein Privileg.«
Bernát Józsa, 25 Jahre, Budapest, Napi Gazdaság/Financial Times Deutschland, taz

»Bei SUPERillu genieße ich ein Praktikum, das mich bereichert, mich vor neue Herausforderungen stellt und mir ein Publikum von 2,5 Millionen Lesern bietet.«
Zuzana Komárová, 25 Jahre, Bratislava, SME/SUPERillu

»Wir haben die einmalige Chance bekommen, Persönlichkeiten zu treffen, deren Entscheidungen die Politik, die Kultur und die Medien in Deutschland prägen.«
Irina Lazarova, 33 Jahre, Sofia/Berlin, Capital/Neues Deutschland, ddp

»Früher war ich auch schon ein paar Mal in der deutschen Hauptstadt. Aber drei Monate mit einem Stipendium und Praktikum bei einem Medium bieten ganz andere Chancen als ein touristischer Besuch.«
Attila Póth, 34 Jahre, Budapest, RTL/rbb

»Ein Höhepunkt der Wiedervereinigung - für jemand, der aus dem Osten kommt - ist die Koalition von Sozialdemokraten und Union. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man so etwas bei uns in Ungarn schaffen könnte.«
Tamás Wiedemann, 29 Jahre, Budapest, Magyar Hirlap/Märkische Allgemeine

»Früher habe ich gedacht, dass die Deutschen fast immer formell bleiben und sich nur im engen Kreise der Freunde und Familie öffnen. Aber das Programm und die Stadt boten mir Gelegenheit, dieses Vorurteil zu korrigieren.«
Jan Jõgis-Laats, 30 Jahre, Tallinn, Eesti Päevaleht /Tagesspiegel, Neues Deutschland

»Ich habe der Politikredaktion intensiv geholfen, als es in Prag die Abstimmung über den Lissabon-Vertrag gab - und es war eine tolle Erfahrung, mit meinem deutschen Kollegen über mein Heimatland berichten zu können.«
Lucie Kavanová, 24 Jahre, Kutná Hora, frei/Spiegel online

»Medien sollten als neutrale Dritte tätig sein und nicht nur Fragen nach Schuld oder Unschuld, nach Siegern oder Verlierern stellen, sondern auch Lösungen finden und diese so laut wie möglich in der Öffentlichkeit verbreiten.«
Pina Gabrijan, 28 Jahre, Maribor, frei/fair, Das Magazin

»Wir haben in Kreuzberg auf der Straße getanzt und mit offenem Mund im Stasi-Museum gestaunt. Im Superwahljahr haben wir Politikern viele Fragen gestellt und sind mit den Jungs von der Bundeswehr durch Schnee und Wind gegangen.«
Maša Hladen, 29 Jahre Ljubljana, RTV Slowenien/ TV Berlin, ZDF

»Für mich ist das Museum am Checkpoint Charlie ein Ort, wo ich Ordnung in meinen Gedanken schaffen kann. Wo ich über Freiheit und Leben nachdenken kann.«
Raluca Nelepcu, 25 Jahre, Temeswar/Timisoara, Banater Zeitung/Berliner Morgenpost

»Beim Berliner Kurier waren die Themen eher Auto-Unfälle mit blutigem Ende, Tiere, die lustige Sachen machten, die HIV-Infektion einer >No Angels<-Sängerin oder die Hochzeit von Boris Becker.«
Stefan Hudec, 30 Jahre, Bratislava, SME/Berliner Kurier
Wer zum besseren Kennenlernen des Programms oder zur Vorbereitung auf die Bewerbung wissen möchte, was die ehemaligen Stipendiaten persönlich als prägende Eindrücke empfanden, der findet Schlaglichter des Programms im folgenden Blog
... vom Jahrgang 2011 finden sich hier.
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