"Medien – Mittler zwischen den Völkern“ – ein neuer Jahrgang ist gewählt"
Der achte Jahrgang steht in den Startlöchern: Ab 1. März kommen 16 neue Medien-Mittler für drei Monate nach Berlin, um sich gemeinsam ein neues Bild von Deutschland, den Kollegen aus den Nachbarländern und der gemeinsamen Zukunft zu machen. Bei der Auswahl wurden die Organisatoren in diesem Jahr von einer Jury aus prominenten Hauptstadtjournalisten unterstützt: Ines Pohl (Chefredakteurin der taz), Christian Bommarius (leitender Redakteur der Berliner Zeitung), Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des "Stern") und Lorenz Maroldt (Chefredakteur des Tagesspiegel) wählten aus den mehr als 100 Bewerbungen ihre Favoriten.
Das Programm „Medien - Mittler zwischen den Völkern“ wurde 2003 mit zehn jungen Journalistinnen und Journalisten aus Polen gestartet, 2010 kommen die Teilnehmer aus Bulgarien, Estland, Georgien, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Ungarn und der Ukraine.
In den ersten fünf Wochen bis Ostern wird es in Vorträgen, Vor-Ort-Terminen und Redaktionsbesuchen um Berlin, Deutschland und sein Verhältnis zu den Staaten der Teilnehmer sowie die gemeinsame Perspektive in der EU gehen. Nach Ostern folgen Hospitanzen in Print-, Hörfunk- oder TV-Redaktionen.
Damit der Austausch keine Einbahnstraße bleibt, gehen ab 1. April gehen vier junge Journalisten aus Deutschland und der Schweiz nach Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn, wo sie drei Monate vor Ort in Redaktionen arbeiteten, betreut von Alumni, denen die Wünsche und Nöte während eines Auslandsaufenthaltes ebenso vertraut sind wie die Arbeit in deutschen Redaktionen.
Was die Stipendiaten früherer Jahrgänge vor Ort und in den Redaktionen erlebten, schildern sie in folgendem Blog.
Medien - Mittler zwischen den Völkern
Die Robert Bosch Stiftung bietet in Zusammenarbeit mit der Berliner
Journalisten-Schule jungen Journalisten aus Mittel- und Osteuropa ein dreimonatiges Stipendium in Berlin. Bewerben können sich Journalisten aus Bulgarien, Estland, Georgien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn.
Umgekehrt können auch deutschsprachige Journalisten Stipendien für Hospitationen in mittel- und osteuropäischen Medien erhalten.
„In Berlin gibt es zu viele
Themen. Man muss
Prioritäten setzen und sich
auch an den Erwartungen
und Ansprüchen der
Kunden orientieren. Der
Abdruck in den Medien
spielt eine große Rolle,
ethische Gesichtspunkte
aber auch.”